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SUMMARY:Naturerlebnis Extremadura  - Filmvortrag mit Prof. Dr. König
DESCRIPTION:Die Spanier bezeichnen die Extremadura als „tierra extrema y dura“\, was soviel wie „hartes Land der Gegensätze“ bedeutet. Im Hinblick auf Klima und die Vielfalt von Lebensräumen trifft dies besonders zu. \nDie Ludwigsburger Ornithologen Prof. Dr. Claus König und seine Frau Ingrid gehören zu den Pionieren der Erforschung und des Naturschutzes in der Extremadura. Sie kennen die Landschaft seit 1969 und haben in den 1970er Jahren dort wissenschaftlich gearbeitet sowie für den Naturschutz geworben. Claus König ist seitdem Mitglied der Spanischen Ornithologen-Gesellschaft (SEO).  Nach ihrer Forschungsarbeit kamen er und seine Frau immer wieder in diese großartige Landschaft und haben dabei eine einmalige Filmdokumentation zusammengestellt. \nDiese ist ein Feature über eine in Westeuropa einzigartige\, naturnahe Kulturlandschaft im Südwesten Spaniens und stellt verschiedene Landschaftstypen mit charakteristischen Tier- und Pflanzenarten zu verschiedenen Jahreszeiten vor\, mit Beginn im Winter. \nNach einer kurzen historischen Einführung über das „Land der Conquistadores“\, erleben wir die winterliche Extremadura mit Wintergästen aus der Vogelwelt. Sehr eindrucksvoll sind die Aufnahmen von den abends  in Trupps an ihren Schlafplätzen einfallenden Kranichen. Schon Ende Januar kehren Weißstörche aus ihren afrikanischen Winterquartieren zurück; nicht wenige haben sogar in der Extremadura überwintert. \nIn dem Film werden vier verschiedene Landschaftsformen mit Beispielen aus ihrer Fauna und Flora vorgestellt: Felsregionen\, Feuchtgebiete\, weite Grassteppen sowie mit Stein- und Korkeichen bestandene Berghänge. \nIm Spätwinter sind die meisten Gänsegeier bei der Balz und Eiablage. Einzelne brüten sogar schon. Wir beobachten viel vom Fortpflanzungsverhalten dieser bis zu  2 ½ Metern klafternden Großvögel an ihren Brutplätzen in schroffen Felswänden\, wo sie u.a. prächtige Flugschauen bieten. Durch das Aufstauen von Wasserläufen sind Feuchtgebiete entstanden\, in welchen sich u.a. Purpurhühner angesiedelt haben. \n  \nSchwarzstorchennest                                      Purpurhuhn \nWeite Flächen der Extremadura sind von Grassteppen bedeckt\, die extensiv als Weideland genutzt werden. Hier finden wir unter anderem den größten Bestand der Großtrappe in Westeuropa. Auch die Zwergtrappe und die Kalanderlerche kommen hier vor. In halboffenen Landschaften ist der Wiedehopf regelmäßig anzutreffen. Die seltene\, prächtig gelbe Lusitanische Schwertlilie und die recht häufige\, blaue Zwiebel-Schwertlilie gehören zu den farbenprächtigsten Blumen in demselben Habitat. In senkrecht in den Boden führenden Löchern mit kreisrunder Öffnung von der Größe eines Euro lebt die Iberische Tarantel\, die größte Wolfsspinne Europas. Im Ufergestrüpp von Wasserläufen bauen  Weidensperlinge\, Verwandte unseres Haussperlings\, ihre Nester.  Die Nachtigall ist hier ebenfalls anzutreffen. An felsigen Flussufern lebt der Schwarzstorch. Auch der Uhu kommt hier vor. In ausgedehnten Korkeichenwäldern mit dichtem Unterwuchs\, vor allem aus Lack-Zistrosen\, leben u.a. Rothirsch und Wildschwein. Dort findet man auch die mächtigen Reisighorste von Mönchsgeier und Iberien-Kaiseradler  auf alten Korkeichen. \nGeier sind Aasfresser. Sie können nur dort existieren\, wo genügend Tierkadaver vorhanden sind. In der Extremadura sorgen alljährliche Wanderungen von Schaf-  und Ziegenherden nach Norden für ausreichende Ernährung\, weil bei solchen Wanderungen viele Weidetiere sterben. Da es aber nach dem jetzt in der gesamten EU geltenden Tierkörper-Beseitigungsgesetz verboten ist\, verendete Tiere in der freien Landschaft liegen zu lassen\, ist der Naturschutz bemüht\,  Regelungen zu erwirken\, die es den Geiern ermöglichen\, sich weiterhin ausreichend zu ernähren. Die ersten Ansätze sind Erfolg versprechend: Wir beobachten Geier auf einem eingezäunten Futterplatz\, auf dem Schlachthausabfälle entsorgt werden. \nDie Extremadura ist auch heute noch eine der ökologisch wertvollsten Landschaften Westeuropas und muss als „Europäisches Naturerbe“ vor schädigenden Eingriffen bewahrt werden\, um die einmalige Tier- und Pflanzenwelt auch für spätere Generationen zu erhalten! \nDer etwa einstündige Film auf DVD kann bei der Veranstaltung zu einem Sonderpreis erworben werden.\nDer Eintritt ist frei.
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